
Max
Tiverton Extraordinary X-Mas Present "Max"
*12.12.1999 aus

Züchter: Britta und Gary Jones
Max kam Anfang Februar 2000 zu
uns. An dem Tag der Abholung fuhr die ganze Familie nach Hamm. Zwei Welpen waren
schon abgeholt und irgendwie war unser Max ganz zurückhaltend an diesem Tag. Er
saß traurig in einer Ecke und wir befürchteten schon, dass er krank sei. Das war
aber nicht der Fall, nein, es machte ihm zu schaffen, dass an diesem Tag alles
so anders war. Auf der fünfstündigen Heimfahrt verschlief er die meiste Zeit, in
den Pausen hielt er sich immer in der Nähe von Sam auf.
Daheim verhielt er sich dann völlig normal, erkundete seine neue Umgebung und
orientierte sich immer an seinem großen Sam. Dieser fand den Neuen zwar ganz
nett, aber andauernde Nähe musste nun auch nicht sein. Es war schön mit
anzusehen, wie sich beide jeden Tag ein wenig näher kamen, bis Sam es
schließlich duldete, dass Max ganz dicht neben ihm kuscheln durfte. Die beiden
verstehen sich auch heute noch ganz hervorragend, Sam ist immer noch der Boss,
auch wenn er das nicht immer raushängen lässt.
Max ist ein sehr anhänglicher und sensibler Rüde, er sucht ständig meine Nähe,
auf der anderen Seite ist er fröhlich, verspielt und ausgeglichen.
Wir besuchten mit ihm eine Welpengruppe, die Golden waren alle Wurfgeschwister,
Max wurde dort zum Teil, nicht nur von den Hunden, als Exot angesehen.
Danach ging es weiter mit dem Junghunde- und Begleithundetraining. Die
Unterordnung klappte eigentlich ganz gut, wenn da nicht immer wieder seine
Macken gewesen wären. Die bestanden darin, einfach mal das zu machen was er
gerne wollte, nämlich herumrennen und mit den anderen spielen wollen. Mit dem
Dummy wurden unzählige Ehrenrunden gelaufen, egal was ich machte, für ihn war
alles Spaß. Hauptsächlich wenn er Publikum hatte, war er nicht zu bremsen. Ich
war dann so sauer mit ihm und unser Verhältnis zueinander war doch sehr gestört.
Ich ließ das Dummytraining sein und wir beide machten nur noch gemeinsame
Spaziergänge, wo ich dann ab und zu mit ihm Ball spielte. Wir hatten daran dann
auch unseren Spaß und die Bindung zu mir wurde dadurch immer besser.
Ich fing dann langsam mit einer Bekannten das Training wieder an und die
Ehrenrunden wurden immer weniger. Zwischendurch versuchte ich mit ihm die
Begleithundeprüfung zu machen. Da er an diesem Tag aber wieder Publikum hatte,
kam auch seine Macke wieder zum Vorschein. Er entzog sich während der der
Freifolge und rannte voller Lebenslust quer über die Wiese, damit war dann die
Prüfung gelaufen.
Im Nachhinein denke ich, dass ich viele Fehler gemacht habe und er einfach noch
nicht reif genug war. Er hat von mir wahrscheinlich am Anfang zu viel Druck
bekommen und sich deshalb oft entzogen.
Jetzt sind wir eigentlich ein gutes Team, er bestand den Dummyeignungstest und
die Arbeit in der Dummygruppe macht uns beiden viel Spaß. Er ist sehr aufmerksam
und steady dabei.
Prüfungsergebnisse -------->
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